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Grüß Gott und herzlich willkommen!

Auf dieser Homepage geht es um (Hunde)Training mit Konzept!

Nachdem ich mich durch den Kauf eines eigenen Hundes „plötzlich“ mit dem Thema Hundetraining konfrontiert sah, war ich überrascht (beeinflusst durch meine berufliche und sportliche Vergangenheit), wie schwer es war eine Hundeschule oder Hundetrainer zu finden, die/der auch nur annähernd professionell arbeitete.

Persönliche Erfahrungen wurden als gesichertes, fachliches Wissen verkauft, selbst gebastelte Methoden mit (nachweislich) falsch interpretierten Worthülsen aus der Fachwelt unterlegt.

Struktur, (Trainings-)Aufbau und (Trainings-)Planung, unter Berücksichtigung der persönlichen Eigenschaften des zu trainierenden Hund-Mensch-Teams, wurden durch Willkür und „das-muss-aus-dem-Bauch-raus-kommen“ und „da-muss-der-durch“ Methoden ersetzt.

So konnte und wollte ich mit meinem Hund nicht arbeiten! Aus meiner Sicht: unfair gegenüber dem Tier und meinem Bedürfnis effektiv und effizient zu einem harmonischen Zusammenleben zu gelangen, widersprach es allemal.

Auf diesen Seiten findet der Suchende deshalb, Struktur, Methoden und Hintergrundwissen, wie zusammen getragenes, aktuelles Wissen und Erkenntnisse, aus dem Bereich Verhaltensanalyse, systematisch in das eigene Training einbezogen werden kann.

Mein Ziel:

Den Nagel auf den Kopf treffen!

Meine Überzeugungen:

Klare Ansagen, geben klare Ergebnisse!

und

Ohne Plan, kein professionelles Arbeiten!

Mit dem als Prämisse im Kopf, lassen sich die Trainingsinhalte, mit der Beantwortung der 3 einfachen Fragen:

Soll: Was will ich (gemeinsam mit meinem Hund erreichen)?
Ist: Wo stehe ich (was ist die Ausgangssituation)?
Delta: Wie ist die Differenz (was fehlt zwischen Ist und Soll)?

ermitteln und daraus die möglichen Vorgehensweisen (das Tun), was gebraucht wird, um das Delta zu schließen, ableiten!

Im Ergebnis entsteht durch die Beantwortung dieser 3 Fragen ein Konzept, nach welchem jedes Hunde-Mensch-Team sein individuelles Training finden kann.

Egal ob gechillte Couch-Potato oder professionell arbeitender Assistenz-Hund.

Viel Spass beim Lesen und Verstehen!
Eure Susanne A. Schmitt

Details zur "SID-Methode"

Das SOLL > Ziel:


Egal welches Projekt wir vor der Brust haben, alles beginnt mit der Frage:
Was genau will ich denn eigentlich?
Und das gilt, wie bereits erwähnt, auch für das Training mit dem Hund.
Solange wir uns NICHT im klaren sind, was wir genau vom Hund möchten, welches Verhalten er, auf welches Signal hin, zeigen soll, solange können wir gar nicht erfolgreich trainieren, weil wir gar nicht wissen, was wir ihm vermitteln möchten.
Und wenn wir nicht wissen, was wir wollen ... wie soll es da der Hund "richtig" machen?!
Wenn man berücksichtigt, wie wenig Menschen im Vorfeld die Zielkriterien festlegen, sind Hunde ausgesprochen geduldig mit uns!

Erst wenn wir wissen, wohin die Reise gehen soll, brauchen wird das Navi einschalten ...

Das IST > die Ausgangssituation:

Jetzt weiß das Navi zwar wohin wir wollen, aber nicht, von wo wir los fahren möchten. Also wird es uns auch keine Route geben können.
Ähnlich verhält es sich beim Hundetraining. Erst müssen wir feststellen, was kann der Hund, was kann der Mensch, der ihn trainieren soll und welche Randbedingungen herrschen wie: Zeitressourcen für's Training, Örtlichkeit, mit"trainierende" Familienmitglieder etc.

Das DELTA > der "Unterschied":

Und nachdem wir Start und Ziel ins Navi eingegeben haben, kann es nun die Differenz zwischen den beiden Punkten ausrechnen und uns die Stationen auf unserer Reise zum Ziel benennen.
Wir bekommen sogar eine Berechnung der Kilometer und eine Hochrechnung, wann wir unser Ziel vorraussichtlich erreichen werden. Sogar das Ermitteln von Alternativ-Routen wäre bei Bedarf möglich ...

Zusammensetzung der SID Daten zum Trainingskonzept

Anhand der vorliegenden Daten lässt sich der komplette Trainings"weg" planen.
Dazu gehört natürlich, dass man die Werkzeuge kennt und versteht einzusetzen und weiß wie Lernen funktioniert.
Denn nichts anderes ist Training. Der Hund lernt ein bestimmtes Verhalten, in einem bestimmten Kontext, wenn gewünscht, auf Signal auszuführen.
Das ist natürlich insofern tricki, als dass hier nun "echtes" Fachwissen gefordert ist.

Viele Hundetrainer trainieren NUR aus dem Bauch. Sie werden Erfolge einfahren, wenn die Hunde und dazugehörigen Menschen so reagieren, wie die Trainer es bisher erlebt haben.
Sobald aber unvorhergesehenes "nie da gewesenes" Verhalten gezeigt wird, scheitern sie oftmals. Weil sie sich nicht bewusst sind, was genau sie tun und welche "Naturgesetze" am Werk sind.

Das Bauchgefühl gehört immer dazu. Ein Organismus besteht aus "Kopf" und "Bauch". Das sind die beiden Entscheidungszentralen.
Deshalb ist es notwendig auch beide Zentralen zu verbinden und gemeinsam zu nutzen.

In der Umsetzung würde es daher so aussehen: Der Kopf macht den Plan, anhand des vorhandenen Wissens, der Bauch überwacht das Training und hilft den Plan auf Durchführbarkeit und Praxisnähe zu "kontrollieren". Bob Bailey sagt immer "It's simple, but not easy!"

Was wir also mit der "SID-Methode" tun, ist lediglich:

  • die vorhandenen Informationen über Hund, Trainer (Hundehalter)
  • die vorhandenen Informationen über das zu erlernde Verhalten,
  • die vorhandenen Informationen über die Umgebung und Bedingungen, unter denen das Verhalten auszuführen ist
  • die vorhandenen, wissenschaftlich belegten Informationen über Lernen
  • die vorhandenen, erprobten Trainingssysteme
  • die vorhandenen, erprobten Werkzeuge des Projektmanagements

in einen Topf zu hauen und daraus eine individuelle, variable Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Trainer zusammen zu rühren.

Wie gesagt: "Es ist einfach, aber nicht leicht!" ;o)

 

 


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